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Praxisfälle
 

1. Startbedingungen

 

Factoring für einen Montagebetrieb von Funkanlagen, Umsatz 385.000 €.

Schwierige Ausgangslage

Ein junger Unternehmer hat das alteingesessene Unternehmen als Nachfolger unter erschwerenden Bedingungen übernommen. Das Unternehmen litt an einem exorbitant hohen Verschuldungsgrad, und an einer gescheiterten Unternehmensnachfolge im familiären Bereich. Bei der Unternehmensübertragung an einen "Externen" erfolgte mit einer drastischen Bilanzkonsolidierung ein einschneidender Schnitt.

Weitere erschwerende Voraussetzungen

Die Umsätze hatten sich in den Jahren vor der Unternehmensnachfolge um mehr als die Hälfte reduziert, worunter das Ergebnis stark litt. Die Liquidität wird zusätzlich belastet durch viele öffentliche Auftraggeber, die lange Zahlungsziele genießen, oder erst lange nach Rechnungsfälligkeit bezahlen.

Der fakturierbare Umsatz liegt anfänglich unter 200.000 € – für viele Factors ist das unattraktiv. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Umsatz innerhalb eines Jahres auf 385.000 € erhöht.

Fazit

Es musste ein Factor gefunden werden, der Vertrauen hat in das Können des jungen Firmeninhabers, und in das Wachstumspotenzial des “neu startenden” Unternehmens.

2. Die passende Lösung

 

Trotz der schwierigen Ausgangssituation hat sich der passende Factor gefunden. Das Unternehmen profitiert von folgender Factoringlösung:

Bemessen an einem unterstellten fakturierbaren Jahresumsatz (nach einem Jahr) von 385.000 € ergeben sich folgende Gebühren und Kostenentlastungen. Denn mit der durch Factoring gewonnenen Liquidität kann der teure Kontokorrent abgebaut, und Skonto genutzt, werden. Außerdem wird die interne Buchhaltung entlastet. Annahmen für die Berechnungen: Die Ankaufquote liegt ab dem 2. Jahr bei 95 %, und die Bevorschussung beträgt 80 %.

Schaubild: Factoringgebühren und Kostenentlastung

ERGEBNIS: Den kalkulierten Factoringkosten von 11.556 € steht ein Einsparungspotenzial von 6.201 € gegenüber. Die Effektivkosten betragen somit rechnerisch 5.355 € p.a., bzw. Ø 446 € pro Monat. Zum Vergleich: Kontokorrentzinsen wurden vor Beginn des Factoring in Höhe von ca. 3.600 € jährlich fällig. Die Effektivkostenquote (bezogen auf Netto-Werte) des gewählten Factors liegt bei knapp unter 2 % (siehe “Factor 12″ im Schaubild unten):

Schaubild: Effektivkostenquoten / Effektivkostenquoten im Delkrederefall:

ERGEBNIS: Die Effektivkostenquote ist beim gewählten Factor um mindestens 0,7 % niedriger. Das Unternehmen spart mit der Wahl des passenden Factors unterm Strich knapp 2.700 € netto pro Jahr.

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3. Weitere Auswirkungen

 

Zusätzlich zur Planbarkeit und Sicherstellung der Liquidität, mehr Unabhängigkeit von der Hausbank, und dem Schutz vor Forderungsausfall, optimiert das Unternehmen mit Factoring seine Bilanz.

Denn ein Großteil der offenen Forderungen ist aus den Büchern, und mit der gewonnenen Liquidität können Verbindlichkeiten abgebaut werden. Das führt zu einer Bilanzverkürzung, und ist vorteilhaft für wichtige Bilanzkennzahlen wie bspw. die Eigenkapitalquote. In diesem Fall kann sich die Eigenkapitalquote von ca. 39 % auf ca. 56 % erhöhen. Das wiederum ist gut für die Bonität des Unternehmens, und das Unternehmensrating, und fördert eine weitere wirtschaftliche Stabilisierung des Unternehmens.

Schaubild: Mögliche Auswirkungen auf die Bilanz, ab dem 2. Jahr der Factoringnutzung, unter Berücksichtigung der Factoringkosten, einer 95%igen Ankaufquote, und einer 80%igen Bevorschussung:

 

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4. Ergebnis

 

Die niedrige Effektivkostenquote kann das Unternehmen wegen seiner Spezialisierung einpreisen und an die Kunden weitergeben. Mit der Sicherheit, die Factoring bietet, ist die Liquidität für den Betrieb planbar und das Umsatzwachstum abgesichert.

So ist es in diesem Fall gelungen mit einer umfassenden Beratung einem Unternehmen, das sich in einer schwierigen Situation befindet, zu Factoring zu verhelfen.

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5. Ihr Ansprechpartner

 

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an

René Behringer, Diplom-Betriebswirt (BA)

 

 

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6. Hinweis

 

! Beispielrechnungen: Factoringkonditionen, Ersparnis- und Liquiditätspotentiale sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Lassen Sie sich ausführlich und neutral beraten.

René Behringer berät kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Handwerksbetriebe, sowie Unternehmen des Baugewerbes, als neutraler Factoringberater und unabhängiger Factoringvermittler.

 

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